Gemeinschaftsbergtour über das Gottesackerplateau zum Hahnenköpfle

Das Gottesackerplateau gehört zu den seltsamsten und beeindruckendsten Landschaften im Alpenraum. Die einzigartige Karstlandschaft besteht aus Kalkstein der über Jahrtausende hinweg von den Witterungseinflüssen geprägt und zerklüftet wurde.

Die Wanderung beginnt oberhalb von Riezlern im Kleinwalsertal im sogenannten „Wäldle“. Über einen Forstweg geht es zunächst in moderater Steigung bergauf, der sich dann schnell zu einem felsigen und verwurzelten Waldweg entwickelt. Beim weiteren Aufstieg kommen wir zur Schneiderkürenalpe, wo ein Jägerrastplatz aus der Steinzeit entdeckt und rekonstruiert wurde. Weiter oben wird der Weg steiler und felsiger, er lässt sich aufgrund des trittfesten Gesteins gut bewältigen. Am Sattel angekommen bietet sich die verfallene Gottesackeralpe als Rastplatz an.

In vielen kleinen Kurven geht es weiter leicht bergauf zum eigentlichen Highlight. Über tiefe Löcher, kleine und große Risse, die das Wasser in den kalkhaltigen Untergrund gespült hat, führt der Weg mal auf, dann wieder ab, zur Bergstation des Ifen-Skigebiets. Von hier geht es über terrassenförmige Stufen zum Gipfelkreuz des Hahnenköpfle 2082 m. Etwa 3,5 Std. sind wir bis hierher unterwegs. Vom Gipfel führt der Abstieg unterhalb der Wände des hohen Ifen entlang in Richtung Ifenhütte. Von hier in Serpentinen durch den Wald hinab zur Talstadion Auenhütte, wo uns ein dort deponiertes Auto zum Ausgangspunkt zurückbringt.

Termin:            Sonntag, 25. August 2019
Treffpunkt:        6:00 Uhr auf dem Parkplatz vom Eichwaldbad in Dillingen
Anreise:           nach Absprache mit privaten PKW
Schwierigkeiten:  Mittelschwere Bergtour, T3, nur für trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer
geeignet.
Gehzeit:           6 Std. ohne Pausen
Voraussetzung:   DAV Mitgliedschaft, gute Kondition, Ausdauer, wetterfeste Kleidung.
Tour Daten:       Höhendifferenz 900m, (von 1165 m – 2085 m), 14,7 km

Anmeldung:      Wiehler Josef, Tel.: 09070 571 oder 01773 217662, Mail: josef@wiehler.net